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Flammschutzkleidung

Flammschutzkleidung

EN 11612 bzw. EN 531 Schutz gegen Hitze und Flammen.

Die EN 11612 löst die bisherige EN 531 ab.

Die EN 11612 definiert die Anforderungen an Bekleidung aus flexiblen Materialien, die den Körper (außer den Händen) vor Hitze und/oder Flammen schützen sollen. Zum Erfüllen der EN 11612 muss die Kleidung in mindestens einer Form vor Hitze schützen.

 

Diese Norm betrifft Schutzkleidung für hitzeexponierte Industriearbeiter, die für den Schutz gegen kurzen Kontakt mit Flammen und wenigstens eine Art von Hitze vorgesehen ist: B, C, D oder E. Konvektive, strahlende, durch große flüssige Metallspritzer verursachte oder in Kombination dieser Einwirkungen eintretende Hitze.

A. Begrenzte Flammausbreitung: Das Material muss die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung gemäß EN 532 erfüllen. Um dies zu tun, muss die Kleidung Schutz gegen mindestens eine Form von Hitze bieten (getestet nach EN 532).

B. Konvektive Hitze: Hitze, die bei Kontakt mit Flammen durch die Kleidung zum Körper geleitet wird. Hite von Flammquellen kann dem Benutzer auch dann Schäden zufügen, wenn das äußere Gewebe der Kleidung nicht Feuer fängt. Mindestanforderung ist Stufe B1 (3-6 Sekunden bis zum Schmerzempfinden). B5 ist die höchste Stufe (getestet nach EN 367).

C. Strahlungshitze: Auch niedrige Wärmestrahlung kann zu Verletzungen führen, wenn man ihr über längere Zeiträume ausgesetzt ist.Deshalb erfolgt die Messung von Wärmestrom anhand von Wärmestrahlung. C1 zeigt an, dass das Gewebe der Stufe 1 entspricht (8-30 Sekunden bis zum Schmerzempfinden). Stufe 4 ist die höchste Stufe (getestet nach EN 366).

D. Geschmolzenes Aluminium in Tropfen (getestet nach EN 373).

E. Geschmolzenes Eisen in Tropfen (getestet nach EN 373).

F. Kontaktwärme